„Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit der Trauerverarbeitung.
Erarbeiten Sie diese bewußt, behutsam und voller Hoffnung."

8 Mrd. Menschen leben auf diesem Planeten. Alle haben nur zwei Gemeinsamkeiten. Die Geburt und der Tod. Beides sind naturelle Ereignisse. Lernen Sie, die Natur zu begreifen.

Zwischen der Geburt und dem Tod verbringen wir unsere Zeit, unsere Lebensphasen. Wir müssen lernen, den Tod naturell zu akzeptieren.

Wenn wir dies verstehen, verstehen wir auch, daß eine Trauerverarbeitung zum Leben bzw. zur Natur dazugehört. Wir müssen lernen, unsere Lebensphasen zu erkennen, uns mit Ihnen auseinandersetzen.

Wir können nicht vor dem unvermeintlichen davon rennen. Der Tag kommt so oder so. Anstatt das Thema zu verdrängen, sollten wir Menschen lernen mit diesem so schweren Thema umgehen zu können.

Planet - Geburt - Freude - Tod - Trauer = naturelle Wahrheiten


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Trauer benötigt Zeit und vor allem Geduld.

Diese Geduld soll unser Engel Ihnen symbolisieren.

Die Liebe, die Sie zu Ihrem Verstorbenen in vielen Jahren oder Jahrzehnten aufgebaut haben, kann unmöglich innerhalb kürzester Zeit als Verlust in den Alltag übergehen.

Eine 80 jährige Frau beispielsweise, die nach 50 Jahren Eheleben Ihren Mann verloren hat, wird in den Tagen nach der Beerdigung z.B. ständig zur Wohnzimmertür blicken mit der Hoffnung, Ihr Mann kommt jeden Moment durch diese Türe. Ehe Sie dieses vertraute Gefühl (Verlangen) nicht mehr hat, wird eine lange Zeit vergehen. In dieser Zeit wird zunächst das schwer zu ertragene Bewusstsein geschult, dass eine grundsätzliche Veränderung im Leben eingetreten ist.

Für diese Veränderung sollten Sie sich unbedingt die notwendige Zeit nehmen!

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Neuen Lebensabschnitt akzeptieren!

Wie bereits erwähnt beginnt spätestens mit der Verabschiedungsfeier die Trauerverarbeitung. Wir ermöglichen Ihnen eine individuelle, auf Sie und Ihre aktuelle Lebenslage ausgerichtete Verabschiedung. Unsere Erfahrungswerte sind, dass persönlich gestaltete Verabschiedungen nachgehende Stützen im kommenden Alltag werden können. Dieser ist nun grundlegend nicht mehr, wie er einmal war. Ihr Verlangen, dass die erlebte Zeit wieder zurückkehrt, wird sehr stark sein. Nur langsam können Sie sich an die neue Situation gewöhnen.

Und an dieser Stelle - dieser so wichtigen Phase Ihres Lebens - möchten wir Ihnen die geeigneten Hilfestellungen geben. Verstecken Sie sich nicht zu Hause. Versuchen Sie, Kontakte zu gleichgesinnten Menschen aufzubauen, wie z.B. Seniorenstuben. Nutzen Sie die von den kirchlichen Gemeinden angebotenen Trauercafés, um sich mit anderen trauernden Menschen auszutauschen und von geschulten Mitarbeitern angehört zu werden. Sie können auch z.B. mit den professionellen Trauerbegleiter des Malteser Hilfsdienst in Kontakt treten. Oftmals hilft es auch, sich in Kursen anzumelden, die Ihnen Entspannungsmöglichkeiten anbieten.

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Raum zur Trauer

Zum Ende des Jahres 2020 haben wir unseren "Raum zur Trauer" als Erweiterung unserer Geschäftsräume fertig gestellt.


Es ist geplant, ab dem Jahr 2021 Vorträge und Seminare rund um das Thema "Trauerverarbeitung" für unsere Kunden anzubieten, um diese auf die neue Lebensphase einzustimmen.

 

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Projekt: Lebensphasen verstehen lernen

Um unseren Trauergästen eine Basis für Ihre Trauerverabeitung ermöglichen zu können, haben wir das Projekt Lebensphasen verstehen lernen entwickelt. Hierbei werden wir in kurze Seminare und Workshops im neugestalteten Raum zur Trauer anbieten, in welchen die Teilnehmer neue Perspektiven im Hinblick auf das Leben und dessen Lebensphasen erhalten.

Themen wie beispielsweise "Gefühle und Bedürfnisse", "Bewusstsein", "Gewohnheiten" oder "gewaltfreie Kommunikation" werden die Inhalte dieses neu entwickelten Konzeptes sein.

In unserem Raum der Trauer haben wir "Themeninseln" installiert, durch welche die angesprochenen Themen visualisiert werden können und somit ein tieferes Verständnis für die eigenen Lebensphasen, dem Körper mit seinen Bedürfnissen und Gefühlen und der Trauerverarbeitung erreicht werden kann.

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Die 5 Phasen der Trauer

Das Leben besteht aus vielen Lebensphasen mit all seinen Höhen und Tiefen. Gerade in den schwierigen Lebensphasen, wenn es um Themen wie Verluste, Trennungen, unheilbaren Krankheiten oder aber auch den Tod geht, fühlen sich viele Menschen hilflos und ohnmächtig.
Elisabeth Kübler-Ross, eine 2004 verstorbene schweizerisch-amerikanische Psychiaterin, setzte sich wissenschaftlich mit dem Thema Sterben auseinander und entwickelte durch Ihre Arbeit die 5 Phasen der Trauer.
Sie stellt dar, dass sowohl ein von einer unheilbaren Krankheit betroffener Mensch als auch die späteren Hinterbliebenen die gleichen Trauerphasen durchlaufen müssen. Auch wenn sich der Prozess des Trauerns an das Sterben anlehnt, so kannst du die Phasen auch genauso gut auf den Verlust einer Partnerschaft oder das abrupte Ende einer engen Freundschaft beziehen. Immer dort, wo es um einen schmerzlichen Einschnitt in deinem Leben geht, wirst du mit vergleichbaren Phasen der Trauer konfrontiert.

 

Die 5 Phasen der Trauer: vom Leugnen bis zur Akzeptanz

  1. Leugnen

    In der ersten Phase bekommst du die Nachricht, dass du an einer unheilbaren Krankheit leidest. Du willst die Nachricht absolut nicht wahrhaben und auch die trauernden Angehörigen leisten oft starken Widerstand, sich der Tatsache zu stellen. Man versucht zunächst durch Gedanken an einer Fehldiagnose oder einer Verwechselung dagegen zu halten.

  2. Wut

    In der zweiten Phase rücken die Gefühle in den Vordergrund. Zorn und Wut stellen sich ein! Der Schmerz eines bevorstehenden Todes lässt uns in diverse Richtungen argumentieren. Die Ärzte, Gott, das Universum – wir versuchen den Frust an einem Schuldigen festzumachen. Wir neigen in dieser Phase zu unüberlegten Kurzschlussreaktionen oder ungerechten Vorwürfen an unsere Mitmenschen.

  3. Verhandeln

    Diese Phase ist oft im Zusammenhang mit der Phase des Leugnens und beschreibt den Wunsch, das eigene Schicksal mit bestimmten Handlungen abwenden zu können. Zum Beispiel versprichst du dir, ab jetzt immer gesund zu essen, das Rauchen einzustellen oder schlechte Angewohnheiten abzustellen. Getreu dem Motto: “Ich tue etwas Gutes und bekomme dafür etwas Gutes zurück.” Die Krankheit wird als eine Art Strafe für schlechtes Benehmen aufgefasst.

  4. Depression

    Ab jetzt gibt es kein Zurück mehr. Nachdem man sich längere Zeit erfolglos gewehrt hat, wird die Wucht der Bedrohung jetzt als unvermeidbar angesehen. Dies lässt uns resignieren. Du fühlst dich schwach, allein und hilflos. Trauernde Angehörige können oft selber mit der Situation nicht umgehen und sind ebenfalls depressiver Stimmung.


  5. Akzeptanz

    Mit der Zeit machst du deinen Frieden mit der Diagnose und versuchst, deinen Alltag angenehm zu bewältigen. Du lernst, das Leben zu schätzen und nutzt die verbleibende Zeit – so gut es geht! Auch bist du jetzt in der Lage, trauernde Angehörige, die noch nicht so weit sind, mit deiner reifen Einstellung zu beruhigen und Trost zu spenden. Aber natürlich gibt es auch bei dir immer mal wieder Momente, in denen du sehr traurig und verzweifelt bist. Das ist menschlich und auch besser für deine Seele, als alles in dich hineinzufressen.

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"Nach Regen folgt immer Sonnenschein"

Auch wenn Sie in Ihrer schwierigen Situation diesem Spruch wahrscheinlich nichts postiv abgewinnen können, müssen Sie sich auf Ihren Weg begeben. Finden Sie Ihren eigenen Weg, neue Menschen oder neue Aufgaben und beginnen Sie Ihren neuen Lebensabschnitt!

 

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Kommentare:

Peter Müller Aachen:

Wir haben uns die ganze Zeit aufgehoben und unterstützt gefühlt. Ein wirklich sehr einfühlsamer Begleiter in der für uns so extrem schwierigen Zeit.