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Trauer benötigt Zeit und vor allem Geduld.

Diese Geduld soll unser Engel Ihnen symbolisieren.

Die Liebe, die Sie zu Ihrem Verstorbenen in vielen Jahren oder Jahrzehnten aufgebaut haben, kann unmöglich innerhalb kürzester Zeit als Verlust in den Alltag übergehen.

Eine 80 jährige Frau beispielsweise, die nach 50 Jahren Eheleben Ihren Mann verloren hat, wird in den Tagen nach der Beerdigung z.B. ständig zur Wohnzimmertür blicken mit der Hoffnung, Ihr Mann kommt jeden Moment durch diese Türe. Ehe Sie dieses vertraute Gefühl (Verlangen) nicht mehr hat, wird eine lange Zeit vergehen. In dieser Zeit wird zunächst das schwer zu ertragene Bewusstsein geschult, dass eine grundsätzliche Veränderung im Leben eingetreten ist.

Für diese Veränderung sollten Sie sich unbedingt die notwendige Zeit nehmen!


Neuen Lebensabschnitt akzeptieren!

Wie bereits erwähnt beginnt spätestens mit der Verabschiedungsfeier die Trauerverarbeitung. Wir ermöglichen Ihnen eine individuelle, auf Sie und Ihre aktuelle Lebenslage ausgerichtete Verabschiedung. Unsere Erfahrungswerte sind, dass persönlich gestaltete Verabschiedungen nachgehende Stützen im kommenden Alltag werden können. Dieser ist nun grundlegend nicht mehr, wie er einmal war. Ihr Verlangen, dass die erlebte Zeit wieder zurückkehrt, wird sehr stark sein. Nur langsam können Sie sich an die neue Situation gewöhnen.

Und an dieser Stelle - dieser so wichtigen Phase Ihres Lebens - möchten wir Ihnen die geeigneten Hilfestellungen geben. Verstecken Sie sich nicht zu Hause. Versuchen Sie, Kontakte zu gleichgesinnten Menschen aufzubauen, wie z.B. Seniorenstuben. Nutzen Sie die von den kirchlichen Gemeinden angebotenen Trauercafés, um sich mit anderen trauernden Menschen auszutauschen und von geschulten Mitarbeitern angehört zu werden. Sie können auch z.B. mit den professionellen Trauerbegleiter des Malteser Hilfsdienst in Kontakt treten. Oftmals hilft es auch, sich in Kursen anzumelden, die Ihnen Entspannungsmöglichkeiten anbieten.

 


"Nach Regen folgt immer Sonnenschein"

Auch wenn Sie in Ihrer schwierigen Situation diesem Spruch wahrscheinlich nichts postiv abgewinnen können, müssen Sie sich auf Ihren Weg begeben. Finden Sie Ihren eigenen Weg, neue Menschen oder neue Aufgaben und beginnen Sie Ihren neuen Lebensabschnitt!

Im Folgenden finden Sie ein kleine Auswahl, die Ihnen diesbezüglich behilflich sein kann.

 

 

 

Ökumenisches Trauercafé Lichtblick

jeden 1. Samstag im Monat
15 Uhr - 17 Uhr Gemeindezentrum St. Philipp Neri, Philipp-Neri-Weg 7, Aachen - Gut Kullen

jeden 3. Montag im Monat
15 Uhr - 17 Uhr Pfarrheim St. Sebastian, Ahornstraße 51a, Aachen - Hörn

Nähere Informationen zum Trauercafé Lichtblick unter Gemeinschaft der Gemeinden Achen Nort/West

Gemeindereferentin Waltraud Loh, Tel.: 88 94 336, Email: w.loh@gmx.de

Evangelische Kirchengemeinde Aachen West
Pastorin Bettina Donath-Kreß, Tel.: 47 58 31 63, Emai: donath-kress@netcologne.de

Ambulanter Hospizdienst der Aachener Caritasdienste
Anette Busch, Tel.: 96 10 71 06, Email: info@hospizdienst-acd.de

Begegnungszentrum Haus Hörn
Inge Nadenau, Tel: 99 781 - 104, E-mail: begegnungszentrum@haus-hoern.de


diesseits - anders trauern

Ein Trauerangebot für Kinder und Jugendliche in Aachen

In Kooperation des Malteser Hilfsdienst Aachen, Adelheid Schönhofer-Iyassu und der Pfarre Franziska von Aachen

Maria Pirch, Tel.: 0176 - 206 145 30
www.diesseits-aachen.de

jeden ersten Mittwoch im Monat
Pontstraße 148, 52062 Aachen (neben Pfarrkirche Heilig Kreuz)
- für Kinder von 15.30 Uhr - 17.00 Uhr
- für Jugendliche von 18.00 Uhr - 19.30 Uhr


Trauercafé Tabitha

Kontakt
Adelheid Schönhofer-Iyassu Tel. 0241 – 96 70 166
Maria Pirch Tel.: 0176 – 206 145 30
pirch[at]franziska-aachen[.]de

jeden 4. Samstag im Monat
Ort: - Pontstraße 150, 52062 Aachen

Das Trauercafé im Herzen von Aachen.
Seien Sie herzlich willkommen zum offenen Treffen.

Mehr Informationen:
http://www.franziska-aachen.de/angebote/fur-trauernde/trauercafe-tabitha/

 

Ebenfalls angekommen in der Trauerverarbeitung / - begleitung ist die Kunst.

Ein Aachener Künstler hat sich diesem Thema angenommen und in Anlehnung an Elisabeth Kübler-Ross die 5 Phasen der Trauer auf seine Art künstlerich interpretiert.

1. Phase - Die Verzweiflung -
2. Phase - der Abschied -
3. Phase - Die Reise -
4. Phase - Die Ankunft -
5. Phase - Die Erinnerung -